Apfelernte auf der Schafwiese

Vom Baum-zur Kelter-zum Saft

Von drei bis 74 Jahren waren alle Altersgruppen vertreten, als der Verein Kürnacher Geschichte(n) die Apfelbäume auf der Schafwiese abgeerntet hat.

Rund 28 Zentner Äpfel haben die fleißigen Helferinnen und Helfer vom Baum gepflückt oder aufgelesen. 

Der Verein hat sich zur Aufgabe gestellt, dass die Traditionen und das bäuerliche Erbe Kürnachs nicht vergessen werden. So bewirtschaftet die Arbeitsgruppe „Schaffreunde“ eine, von der Gemeinde gepachtete Wiese. Dort kümmern sie sich um fünf Kamerunschafe und erhalten die Streuobstwiese. Ziel ist es, dass Bürgerinnen und Bürger dort Ruhe und Erholung finden können und vor allem Kindern das Leben mit und die Sorge um Tiere gezeigt werden kann. Das Ernten der Baumfrüchte gehört dazu, denn Äpfel wachsen nicht im Kaufladen und die „Quelle“ des Apfelsaftes ist der Apfelbaum.

Die Ernte wurde zu einer Früchteverwertung nach Unterpleichfeld gefahren und das Ergebnis hat alle im Generationen übergreifenden Helferteam begeistert.  1,4 Tonnen Äpfel zeigte die Waage. Dies bedeutet ein Kontingent von 910 Liter Apfelsaft. Ein Zeichen auch für Nachhaltigkeit: Natürlich gewachsenes Obst, Ernte in Handarbeit und kurze Wege der Verwertung. Besser geht´s eigentlich nicht. 

Alle Vereinsmitglieder können von diesem Kontingent Apfelsaft in Unterpleichfeld kaufen. Soziale Einrichtungen in Kürnach, die Interesse an dem Saft haben, können sich gerne an die Vorsitzende Helga Ländner wenden.

Apfelernte KG 1025

Alle Generationen halfen mit bei der Apfelernte auf der Kürnacher Schafwiese.

Begeisterung über das Ergebnis: 28 Zentner Äpfel ergaben 910 Liter besten naturreinen Apfelsaft.

Foto: Matthias Demel

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