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40 Jahre in Kürnacher Wald und Flur

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Kürnacher Jagdgenossen Alfons Konrad durfte Bürgermeister Thomas Eberth den gemeindlichen Jagdpächter Anton Emmerling für 40 Jahre Jagd in Kürnach ehren.


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Bürgermeister Thomas Eberth (rechts) überreichte (2.v.r.) gemeinsam mit Verantwortlichen der Gemeinde und langjährigen Weggefährten dem Jagdpächter Anton Emmerling (3.v.r.) und dessen Frau Maria (4.v.r.) ein Ehrenbild der Gemeinde Kürnach.



Dabei konnte Eberth in seinem kurzen Rückblick auf den Wandel der Landwirtschaft, den Wandel in der Jagd und in der Gesellschaft eingehen. Er bedankte sich bei dem Jagdpächter für die Treue und das gute Miteinander. "Auch wenn der Konflikt Wald & Wild immer besteht, in Kürnach gibt es ein fairen Umgang im Sinne des Allgemeinwohls, dies haben wir auch Anton Emmerling zu verdanken", so Bürgermeister Eberth.

Am 01.04.1971 hat Anton Emmerling die Jagd durch die Jagdgenossen und die Gemeinde bekommen und das Revier in Kürnach gepachtet. Auf der Gemarkung Kürnach sind 180 Hektar Wald und etliche Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche zu bejagen. Rehwild, Hase, Kaninchen, Fasane, Rebhühner, Wachteln, Fuchs, Iltis und viele andere Tiere besiedeln die Flur in Kürnach. Teilweise gilt es auch durchziehende Wildschweine zu bejagen.

Viele langjährige Weggefährten konnten bei der Feierlichkeit dabei sein und Ereignisse aus den 40 Jahren berichten. Etliche Geschichten von Treibjagden, Flurgängen und gemütliche Stunden wurden in Erinnerung gerufen. Auch der Vorsitzend des BJV-Kreisgruppe Würzburg MdL Manfred Ländner lobte die Arbeit von Anton Emmerling. Das Jagdrecht ist untrennbar mit Grund und Boden verbunden. Dem Eigentümer und Jagdgenossen entstehen daraus vielfältige Rechte und Pflichten. Diese werden mit dem Jagdpachtvertrag an den Jagdpächter gegeben. "Mit Verstand immer sowohl die Hege als auch die Pflege des Wildes aber auch des Waldes im Sinn haben", so Emmerling. Es waren schöne Zeiten im Kürnacher Wald, waren sich alle Teilnehmer einig.