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Aufschrei gegen Terror und das Vergessen

Gemeinsam mit Vertretern der Kirchen, den Vereinen und Verbänden sowie der Bevölkerung beging die Gemeinde Kürnach den Volkstrauertag 2015.


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Rund um den Kirchberg versammelten sich trotz des schlechten Wetters die Kürnacher Bürgerinnen und Bürger, um mit den Vereinen und Verbänden den Volkstrauertag würdig zu begehen



Umrahmt wurde die Gedenkfeier vom örtlichen Jugendblasorchester, dem Gesangverein Eintracht, der Freiwilligen Feuerwehr, dem Kameraden- und Soldatenverein sowie den Abordnungen der Vereine und Verbände.

Bürgermeister Thomas Eberth mahnte nicht zu vergessen und dankbar zu sein. Dankbar für Frieden, Freiheit, Wohlstand und Demokratie in unserem Heimatland. "Die weltweiten Ereignisse zeigen es und der unbeschreibliche Terror vom blutigen Freitag in Paris führen es uns schockierend vor Augen: Die Welt benötigt die Erinnerung und einen Aufschrei gegen Terror und das Vergessen", so Eberth. Er widmete seine Ansprache zum Volkstrauertag nicht nur den Toten der Kriege, sondern besonders den schrecklichen Ereignissen in Frankreich und den unzähligen Flüchtlingen, die genau vor diesem Terror fliehen.

Auch bei den Vertretern der Kirchen wurde deutlich: Terror und Krieg darf nicht sein. Religionen stehen für den Frieden sowie den interreligiösen Austausch und Ausgleich. "Es ist auch ein Tag der Lebenden. Genau deshalb ist er gerade in der heutigen Zeit ein wichtiger Erinnerungstag der Mahnung", so Eberth.

Der Volkstrauertag ist ein Tag der Geschichte, an dem Familien diskutieren, Großeltern erzählen und gemeinsam wird erkannt, dass es notwendig ist, immer für Gerechtigkeit und Demokratie im Kleinen und im Großen einzutreten. Bürgermeister Eberth forderte diesen Aufschrei gegen das Vergessen. "Der Volkstrauertag geht alle an", so Eberth. Gemeinsam beteten die Vertreter der Kirchen mit den Besuchern für Frieden in der Welt. Beim Lied des guten Kameraden gedachte man den Opfern von Krieg und Gewalt und den Hinterbliebenen der feigen Terroranschläge in Paris. Allgemein war man sich einig, dass es wichtig ist, unser Wertefundament und den Kampf für Frieden, Menschenrechte und Demokratie an diesem Tag in den Vordergrund zu stellen.