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Übergabe des Baugebietes Schwarzer Brunn in Kürnach

Der zweite Versuch hat geklappt und die Gemeinde Kürnach konnte nach der Fertigstellung der Erschließung das Gebiet Schwarzer Brunn an die zukünftigen Bewohner übergeben.


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Gemeinsam mit den Ehrengästen konnte das Band zur offiziellen Einweihung durchgeschnitten werden. Es freuen sich mit Bürgermeister Thomas Eberth, MdL Manfred Ländner, Stellv. Landrätin Elisabeth Schäfer, Hans Joachim Rehbein von der Auktor Ing. GmbH, Edgar Bauer und Erwin Pfeuffer von der Raiffeisenbank und die Vertreter des Gemeinderates, der Bayerischen Landessiedlung und der Baufirma Ullrich Bau aus Elfershausen.


Bereits Anfang August war eine Feier geplant, doch da schaffte es Bürgermeister Thomas Eberth gerade noch die vielen Gäste und Ehrengäste zu begrüßen, bevor ein Sturm das Fest beendete. Einen Monat später wurde das Fest, wie versprochen, nachgeholt und mit den Baufirmen, Planern, Gemeinderat und Beteiligten gefeiert. Die Zahlen die vorgetragen werden konnten waren beeindruckend. Mehr als 35 Bauanträge sind bereits in der Gemeindeverwaltung eingegangen. "Das erste Haus steht, fünf Bauplätze sind ausgehoben und 3 Bodenplatten fertig" freute sich der Bürgermeister über den schnellen Fortschritt der Bebauung. Auch dies zeigt die Erfolgsgeschichte des Gebietes. Im Frühjahr 2011 hat der Gemeinderat einstimmig festgelegt, dass die Gemeinde Kürnach eine weitere maßvolle Entwicklung im Bereich Wohnbebauung benötigt. Dabei wurde das Thema Demografie und Auslastung der Infrastruktureinrichtungen aber auch das Thema Verkehrsbelastung und Aufenthaltsqualität im Altort diskutiert und erörtert. Das Ergebnis war der Beschluss des weiteren maßvollen Wachstums und der weiteren Investition in den Altort, in den Ortskern von Kürnach. Nach der Bebauungsplanphase konnte im Oktober 2012 der offizielle Spatenstich gefeiert werden, ein Jahr später stehen die ersten Häuser. Insgesamt wurden auf 4,5 FIFA-Fußballfelder, 930 Meter Schmutzwasserkanal mit Hausanschlüssen und Schächten, 820 Meter Oberflächenentwässerungskanal mit Regenwasserabsetzbecken, Hausanschlüssen und Schächten, 1.200 Meter Wasserleitung, Telefonleitung, Gas- und Stromleitung, 1.020 Meter bituminöse Straßen, 2.600 qm neue Pflasterflächen als Gehwege, Parkflächen und Plätzen, 40 Straßenlaternen und zwei Fußgängerüberwege geschaffen. Die Entwässerung des Baugebietes Kürnach erfolgt im Trennsystem. Das Regenwasser wird größtenteils in Regenwasserkanälen gesammelt. Dann wird es in ein Regenrückhaltebecken geleitet, in dem es verdunstet und versickert bzw. durch einen Überlauf in die Kürnach abgeleitet wird. Durch die Sammlung von Regenwasser in Zisternen und dessen Nutzung könnte ein weiterer Teil des Regenwassers zurückgehalten werden. Das am östlichen Rande Kürnachs gelegene Bauareal in ruhiger Lage passt sich hervorragen in das Orts- und Landschaftsbild ein. Im Plangebiet ist die Errichtung von 52 Einzelhäusern und 18 Doppelhaushälften vorgesehen. MdL Manfred Ländner und die stellvertretende Landrätin Elisabeth Schäfer lobten Kürnach für das Engagement um Bauland. "Auch wenn Flächenversiegelung kritisch gesehen werden kann, irgendwo müssen Menschen ihren Traum vom Eigenheim verwirklichen können", lobten beide die vorgehensweise Kürnachs. Gemeinsam schnitten die Verantwortlichen das Band durch und übergaben offiziell Straßen, Gehwege und Infrastruktur an die zukünftigen Bewohner. Gemeinsam konnten sie diese bei Essen und Getränke kennenlernen und miteinander feiern.