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Nachhaltiges Arbeiten für die Natur

180 Hektar Wald hat die Gemeinde Kürnach. Viele Kulturen mit Eichen und Buchenbestände, etliche Anpflanzungen sowie einiges an Naturverjüngung und eine Vielfalt von verschiedenen Bäumen, die die letzten 25 Jahre gepflanzt wurden.


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Die 9. Klasse der Bochumer Waldorf Widar-Schule mit ihren Lehrern Christoph Tober (3.v.r.) und Susanne Römer (links/nicht im Bild), 1. Bürgermeister Thomas Eberth (2.v.r.) und Forstwirt Reinhard Heinrich (links) im Kürnacher Wald.


Kürnach

Das heißt für die Gemeinde Kürnach, den Revierförster und vor allem für den örtlichen Bauhof viel Arbeit. Deshalb hat man gemeinsam mit der Forstverwaltung immer wieder Kinder und Jugendliche im Wald, die bei Arbeiten unterstützen. "Zum einen helfen die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde bei der Waldpflege, zum anderen lernen sie den Umgang mit Werkzeugen, Natur und erleben Gemeinschaft im Wald," freut sich Bürgermeister Thomas Eberth über die langjährige Zusammenarbeit. Vor kurzem waren wieder 33 Jugendliche der 9. Klasse der Bochumer Waldorf-Widar-Schule mit fünf Betreuern im Kürnacher Wald. Für 10 Tage arbeiteten die Schülerinnen und Schüler praktisch in vier Gruppen. Jungwaldpflege und Durchforstung, Wertastung in bis zu zehn Meter Höhe, Pflanzung von Eiben und Rundgänge mit Rückblicken auf die vor Jahren geleistete Arbeit im Wald waren das diesjährige Programm. Außerdem wurde intensiv das Thema Nachhaltigkeit diskutiert. Gartenbaulehrer Christoph Tober kam mit seiner Kollegin Susanne Römer (Bio, Chemie) und drei Eltern als Betreuer, um vor Ort von Forstwirt Reinhard Heinrich Wissenswertes über Wald, Wasser und die Jagd zu erfahren. "Solch einen wunderschönen und abwechslungsreichen Wald haben wir bei Bochum nicht", stellte Christoph Tober fest. Unterkunft fanden sie im Veitshöchheimer Naturfreundehaus, wo sie jeden Abend gemeinsam das Abendessen kochten und zusätzlich noch eine Stunde Schulunterricht erhielten. Zum Abschluss des Aufenthalts der Waldorfschüler im Kürnacher Wald kam 1. Bürgermeister Thomas Eberth mit einem Mittagessen und Getränken, um sich für die wertvolle geleistete Arbeit zu bedanken. Bürgermeister Thomas Eberth lobte die Aktion und betonte: "Mit eurer Arbeit habt ihr den Kürnacher Wald wieder ein Stück wertvoller und durch die Pflanzung vielfältiger gemacht. Es hat sich für euch und für die Gemeinde Kürnach gelohnt." Gerade das Wertentasten auf bis zu 10 Meter Höhe war für die Jugendlichen etwas Besonderes. "Super, mit der Natur zu arbeiten und etwas Gutes zu tun", waren sich die Teilnehmer sicher.