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First Responder sind bereit

28.04.02

Zwölf Ersthelfer aus Kürnach und vier aus Unterpleichfeld haben ihre Ausbildung zum -First Responder- mit Bravour beendet und stehen zukünftig bei Notfällen zur Verfügung. Seit ihrer Indienststellung nach der Zeugnisübergabe war die Kürnacher Gruppe schon mehrfach im Einsatz gefordert.


First Responder sind bereit

Der Ausdruck -First Responder- bedeutet wörtlich übersetzt sinngemäß erste Ansprechpartner oder erste Reaktion. Dies kommt den eigentlichen Zweck der innerhalb des Landkreises bereits in mehreren Ortschaften vorhandenen Gruppen sehr nahe.

Bei den Ersthelfern handelt es sich um eine ausgebildete Einheit vor Ort, die medizinische Hilfeleistungen erbringt, bis ein Notarzt zur Stelle sein kann. In Situationen, bei denen Sekunden oftmals über Leben oder Tod entscheiden, bedeutet dies eine wesentlich höhere Sicherheit für die Ortsgemeinschaft.

In Kürnach wurde die First-Responder-Gruppe durch die enge Zusammenarbeit der Freiwilligen Feuerwehr und der Ortsgruppe des Bayerischen Roten Kreuzes initiiert. Hier waren vor allem Roland Prell und Martin Falger maßgeblich beteiligt. Die komplette Ausstattung in Kürnach, deren Kosten sich auf insgesamt ca. 7.000 bis 8.000 Euro belaufen, wurde von der Gemeinde übernommen. 

Bei der Zeugnisübergabe im Feuerwehrhaus waren die politisch Verantwortlichen, die Kommandanten aus Kürnach und Unterpleichfeld, die Verantwortlichen des Roten Kreuzes, Kreisbrandrat Heinz Geißler sowie die Ausbilder und natürlich die Teilnehmer anwesend.

Bei diesen Teilnehmern handelt es sich um Kerstin Celina, Martin Falger, Stefan Fink, Matthias Gerber, Konstantin Gräf, Alfred Heinrich, Edgar Heinrich, Hubert Lukas, Roland Prell, Hubert Schrauth, Stefan Saccavino und Michael Umkehr aus Kürnach. Aus Unterpleichfeld nahmen Matthias Machholz, Oskar und Maria Schmitt sowie Klaus Seebauer an der Ausbildung teil.

In allen Ansprachen wurde die Wichtigkeit der übernommenen Aufgaben in den Mittelpunkt gestellt. Neben den Dienstleistungen der First-Responder wurde aber auch die Wertigkeit der Betreuung eben dieser Helfer nach Einsätzen angeschnitten. Die erheblichen psychologischen Belastungen denen die Mitglieder der Gruppe ausgesetzt sind, müssen bei der Beurteilung der Leistungen der Responder ebenfalls mit angerechnet werden.