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Mehr Frauen in die Politik und Rathäuser

Gemeinde Kürnach beteiligt sich am Girls`Day


Im Jahr 2020 sind Kommunalwahlen in Bayern. Allein im Landkreis Würzburg werden über 1.000 Gemeinderätinnen und Gemeinderäte für die Städte und Gemeinden gesucht. Auch in Kürnach sind die Verantwortlichen der Parteien bemüht für die Wählerinnen und Wähler attraktive Persönlichkeiten für ihre Listen zu finden. Gerade Frauen, die sich beteiligen und sich zur Wahl stellen, sind oftmals „Mangelware“. Auch deshalb beteiligt sich die Gemeinde Kürnach seit Jahren am Girls`Day. „Da eben die Parteien-, Politik-, und Mandatenlandschaft oftmals noch männerdominiert ist, werben wir für mehr Frauen in der Kommunalpolitik“, betont Bürgermeister Thomas Eberth. „Deshalb fangen wir mit der politischen Information schon beim Girls`Day an. Die Jugend will etwas verändern, mitgestalten und etwas bewegen. Daher müssen ihr Wege aufgezeigt werden“, so Eberth weiter.

 

Zehn Mädchen besuchten im Rahmen des Girls‘Day einen Tag lang die Gemeinde Kürnach. Dort stellten Bürgermeister Thomas Eberth und Antje Schrader-Dorner, die Leiterin des Familienstützpunktes, die Themen „Frauen in der Politik“ und die Gemeinde als Arbeitgeber für Frauen vor. Die Teilnehmerinnen bekamen die Möglichkeit, die Funktionsweise einer Gemeinde kennenzulernen. Bürgermeister Eberth erklärte die vielfältigen Tätigkeiten der Kommune, des Bürgermeisters und des Gemeinderates. Anhand einer großen Karte im Sitzungssaal wurden die Gemeindegrenzen und die verschiedenen Aufgaben erläutert. Gemeinsam wurde die Frage "Was gehört denn alles zur Gemeinde?" beantwortet. Die Vielfalt mit Schule, Feuerwehrhaus, Bauhof, "Höllberghalle" mit Gaststätte, Kegelbahn und Schießanlage, Spiel- und Sportplätze, Wege, Straßen, Gehwege, Kanal- und Wassernetz, das Haus der Vereine, Rathaus, Volleyballplatz und Friedhof sowie viele Dinge mehr wurden von den Girls bestaunt. Auf die Frage „Wie funktioniert Politik im Allgemeinen?“ wurde eingegangen. Die Führung durch die zahlreichen Einrichtungen des Rathauses und der anderen Liegenschaften zeigten, wie viele verschiedene Aufgaben die Gemeinde heutzutage hat. Die Büros des Bauamtes, der Kasse, des Standesamtes, des Kämmerers, der Sitzungssaal des Gemeinderates und schließlich das Büro des Bürgermeisters wurden besichtigt. Anschließend wurden das „Haus der Vereine“ und die Grundschule besucht. Außerdem das Seniorenzentrum und die vielen Baustellen im Ort. Auch die Kindergärten waren interessant. In der Mittagsbetreuung der Grundschule wurde beim Mittagsessen über das Erlebte diskutiert.

 

Anschließend versammelten die Teilnehmerinnen sich noch zu einer Abschlussrunde im Sitzungssaal. Die Gemeinde Kürnach mit Bürgermeister Thomas Eberth beteiligte sich im Zuge der Aktion seit Beginn an der Aktion „Girls’Day“ - Mädchenzukunftstag. In ganz Deutschland luden eine Vielzahl von Unternehmen, Betrieben, Forschungseinrichtungen und Institutionen Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 für einen Tag zu einem Besuch ihrer Arbeitsstätten ein. Sie öffnen ihre Labore, Büros und Werkstätten. Auch die Gemeinde Kürnach bot den Schülerinnen am „Girls’ Day“ die Gelegenheit, einen Einblick in die Praxis - vor allem in als „frauenuntypisch“ geltende Bereiche der Arbeitswelt - zu gewinnen. Leider zählt dazu zum großen Teil auch die Politik. Deshalb zeigte Bürgermeister Thomas Eberth mit der Beteiligung am „Girls’ Day“ den Mädchen, wie spannend der politische Alltag ist. „Wir wollten Mädchen die Möglichkeit bieten, Einblicke in das Berufsfeld „Politik“ zu gewinnen und Kontakte für ihre berufliche Zukunft herzustellen. Parteien und Politik braucht Frauen“, so Eberth.

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Bürgermeister Thomas Eberth erläutert den Schülerinnen und Schülern die vielfältigen Aufgaben einer Kommune anhand des Flächennutzungsplans der Gemeinde Kürnach.