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Neuer Ortseingang Semmelstraße/Kräuterwiese

Kreisverkehr für den Verkehr freigegeben


Lange diskutierte der Gemeinderat der Gemeinde Kürnach wie der Ortseingang Semmelstraße/Kräuterwiese als Eingangstor nach Kürnach attraktiver und verkehrssicherer gestaltet werden könnte. Begonnen hat diese Diskussion im Rahmen einer Bürgerwerkstatt, in der das Thema Fußgängerquerung in diesem Bereich und die dortige unzureichende Kreuzungssituation bemängelt wurde. Bei der Sanierung der Ortsmitte wurde deshalb dort eine abknickende Vorfahrtsregelung angeordnet. Auch diese Lösung war nicht optimal.

 

Daraufhin hat der Gemeinderat gemeinsam mit dem Planungsbüro der Auktor Ing. GmbH und dem Büro arc.grün verschiedene weitere Lösungsvarianten erarbeitet. Letztlich fiel die Entscheidung für einen Minikreisverkehr mit entsprechender Fußgängerquerung, Bäumen als Torwirkung, einer attraktiven Beschilderung und einem kleinen Platz mit Sitzmöglichkeiten zum Verweilen.

 

Nach sechs Monaten Bauzeit konnte nun der Kreisverkehr bei einer kleinen Feierlichkeit dem Verkehr übergegeben werden. Hierzu durchschnitten Baufirma und Planungsbüros sowie Bürgermeister Eberth mit den Gemeinderätinnen und Gemeinderäten symbolisch ein Band. Bürgermeister Eberth betonte, dass neben der Umgestaltung der reinen Verkehrsflächen auch wieder an alle Infrastruktureinrichtungen unter der Erde gedacht wurde. Zu diesen Einrichtungen gehören Glasfaserkabel ebenso wie ein Trennsystem, in dessen Oberflächenwasserkanälen Regenwässer in den Wasserkreislauf zurückgeführt werden. „Deshalb hat die Gemeinde Kürnach vollumfänglich über und unter der Erde geplant und gebaut“, erläuterte der Bürgermeister. Heinz-Joachim Rehbein von der Auktor Ing. GmbH lobte das Engagement der Gemeinde Kürnach. „Von der Entscheidung, über den Förderbescheid bis zur Realisierung sind nicht mal zwölf Monate vergangen. Dies ist etwas Besonderes“, so der Planer.

 

Aufgrund der beabsichtigten Vollsperrung der B19 zwischen Unterpleichfeld und der BAB7 zeigen sich die Verantwortlichen der Gemeinde Kürnach besonders froh, dass der Kreisverkehr rechtzeitig fertig gestellt wurde. „Natürlich müssen noch einige Nebenflächen hergestellt und Bepflanzungen vorgenommen werden. Aber der Verkehr kann fließen und entlastet somit die Kürnacher Verkehrsteilnehmer“, betonte der Bürgermeister. Die Maßnahme war mit 487.000 Euro angesetzt. 90.000 Euro schießt die Regierung von Unterfranken, Bereich Städtebauförderung, zu. Zusätzlich wurde auch ein großer Teil der Feinschicht und des Bankettes in der Würzburger Straße erneuert und die Fahrbahnmarkierungen verbessert.

 

Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde gemeinsam mit allen Beteiligten zurückgeschaut und über nächste Maßnahmen diskutiert. „Jetzt darf über den Winter erstmal etwas Ruhe einkehren. Aber auch zukünftig wird es in Kürnach noch genug Baustellen geben“, so Bürgermeister Eberth.

 

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Bild:

Nach sechs Monaten Bauzeit durchschnitten Bürgermeister Thomas Eberth, 2. Bürgermeisterin Sieglinde Bayerl und 3. Bürgermeister Edgar Kamm gemeinsam mit dem Gemeinderat, den Nachbarbürgermeistern, den Bauarbeitern, den Planern und den Anwohnern symbolisch ein Band, um den Kreisverkehr dem Verkehr zu übergeben.