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Den Altort weiter entwickeln

Kürnach beteiligt sich am Tag der Städtebauförderung


Seit 47 Jahren gibt es die Programme der Städtebauförderung der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Bayern. Hierdurch werden Gemeinden und Städte bei der innerörtlichen Entwicklung unterstützt, beraten und finanziell gefördert. Um vor Ort zu zeigen, wie sich die Dörfer und Städte mit der Städtebauförderung und den unterschiedlichsten Baumaßnahmen entwickelt haben, gibt es in ganz Deutschland den Tag der Städtebauförderung. Auch die Gemeinde Kürnach ist seit Jahren in dem Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ der Städtebauförderung aktiv. Mit integrierten Handlungsansätzen sollen Dorfzentren gestärkt und die Lebens- sowie Aufenthaltsqualität in den Innerorten ausgebaut oder hergestellt werden. Um die Ziele der Revitalisierung von Dorfkernen zu fördern, werden mit Fördermittel wichtige Leuchtturmprojekte unterstützt.

 

In der Gemeinde Kürnach wird besonders deutlich, welchen Wandel der Altort durch das Städtebauförderungsprogramm und die aktive Umwandlung des Altortes genommen hat. Bürgermeister Thomas Eberth führte daher am Tag der Städtebauförderung interessierte Bürgerinnen und Bürger beim Ortsrundgang auch zu Maßnahmen, die noch umgesetzt werden sollen. „Für das Erreichte sind wir dankbar und stolz. Allerdings darf die Innenentwicklung nie stoppen“, so der Bürgermeister.

 

Daher plant die Gemeinde Kürnach auf dem Grundstück des historischen Anwesens Bergstraße 4 eine Maßnahme zum Erhalt der historischen Gebäudestruktur und der Umwandlung des ehemaligen Bauernhofes in ein Wohn- und Geschäftshaus. „Damit wollen wir das alte Gemäuer mit neuem Leben füllen, damit es einen Mehrwert für die Gemeinde Kürnach hat“, so der Bürgermeister. Anhand von verschiedenen Planungsvarianten erläuterte er den Bürgerinnen und Bürgern wichtige Vor- und Nachteile dieser Pläne. Außerdem wurde das Gehöft besichtigt und die Struktur begutachtet.

 

Eine weitere Maßnahme ist die Wohnraumschaffung in der Pleichfelder Str. 18. Mit dieser Maßnahme soll gezeigt werden, dass es möglich ist, auch in alten Gemäuern attraktiven Wohnraum zu schaffen. „Damit wollen wir auch privaten Bauherren Mut machen im Altort zu investieren“, erläuterte Bürgermeister Eberth. Hierzu unterstützt ein umfangreiches Gestaltungshandbuch mit dem kommunalen Kürnacher Förderprogramm die privaten Bauherrn bei innerörtlichen Maßnahmen.

 

Im Altort Kürnachs werden die Auswirkungen der Maßnahmen der Städtebauförderung und des kommunalen Förderprogramms eindrucksvoll sichtbar. Die Gemeinde kann so viele Impulse geben. Allerdings wird das Gesicht des Altorts hauptsächlich auch von privaten Baumaßnahmen geprägt. „Jeder Fördereuro, der in Maßnahmen fließt, ermutigt auch die privaten Bauherrn ihre Anwesen vor Ort schön zu gestalten. Deshalb ist die Städtebauförderung auch zukünftig ein wichtiger Partner der Gemeinde Kürnach“, so Eberth.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig, dass bisher viel erreicht wurde aber auch in Zukunft nicht nachgelassen werden darf. Parken, Wohnen und Leben sind wichtige Themen für das Wohlgefühl, so die Teilnehmer. Deshalb will die Gemeinde Kürnach weiter zusammen mit der Städtebauförderung im Altort investieren.

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Interessierte Bürgerinnen und Bürger besichtigten mit Bürgermeister Thomas Eberth umgesetzte, aber vor allem zukünftige Maßnahmen der Städtebauförderung.