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Die Gemeinde Kürnach baut ein Haus

Sanierung für neuen Wohnraum


Ein eigenes Heim bedeutet für viele Menschen, dass sie angekommen sind. Die schützenden vier Wände dienen als Rückzugsort und verschaffen den Bewohnern einen großen Freiraum und viel Autonomie. Ohne Zweifel sehnen sich gerade Flüchtlingsfamilien nach ihrer oftmals gefährlichen Reise und der Zeit in Asylbewerberheimen danach, eine eigene Wohnung zu beziehen.

Zusammen mit dem Architekten Felix Tannenberg und der Holzgestaltung Krümpel saniert die Gemeinde Kürnach ein altes Häuschen im Rottendorfer Weg 1. Neben diesem wurden bereits zwei weitere Objekte in der Pleichfelder- und der Brückentorstraße in Kürnach zusammen mit Tannenberg umgebaut.

Das kleine urige Häuschen mit der Fassade aus Sandstein und den alten Holzfenstern stammt noch aus der Biedermeier Zeit. Die Holzdecken und Wände aus Lehm dienen als mineralischer Dämmschutz und sind noch in einem sehr guten Zustand. Das Dach wurde von Krümpel ebenfalls neu gedeckt, der sich zufällig auch sein Grundstück mit dem Häuschen teilt. Ein Schlafzimmer, ein Kinderzimmer, Bad, Wohn- und Esszimmer mit Terrasse bieten genügend Platz für eine vierköpfige Familie. Das gesamte Projekt stammt aus der Fördermaßnahme „Fassadenprogramm“ der Gemeinde.

Das Grundstück teilt sich nun in zwei Bereiche auf, Krümpel hat sein Werkstattgebäude verkürzt, damit auch Stellplätze zum Haus entstehen können. Die Versorgung der beiden Gebäude wurde getrennt, sodass eine saubere Abrechnung möglich ist. Einzugsfertig soll das Haus im Juli 2021 sein.

Text und Bild: Juana Johanni