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„Zentrum für Familien“ komplett

Zwei neue Halbtagskräfte starten den Dienst


Der Familienstützpunkt des Landkreises Würzburg in der Gemeinde Kürnach ist seit langem eine Institution. Dort werden über niederschwellige Angebote der Familienbildung verschiedene Veranstaltungen organisiert. „Das Baby- und Kinderlachen im Sitzungssaal des Rathauses Kürnach, in dem sonst der Gemeinderat tagt, war beim Willkommenscafé immer ein Höhepunkt“, lobte Bürgermeister Eberth die Arbeit des Familienstützpunktes. Bereits im Herbst 2019 hat der Gemeinderat aufgrund eines Personalwechsels auch in Abstimmung mit den Experten des Landratsamtes intensiv überlegt, wie die gemeindliche Sozialarbeit für alle Generationen auf eine breite Basis gestellt werden kann. Das Konzept des Zentrums für Familien sieht nun die Vernetzung verschiedenster Stellen und Mitarbeiterinnen vor. Gemeinsam mit Kindergärten und Schulen, den Vereinen und Verbänden sowie den örtlichen Beiräten wird ein breites Angebot für alle Lebenssituationen geboten. Dieses Zentrum für Familien wurde nun personell auf eine breite Basis gestellt.

Mit Theresa Barthel in der Mittagsbetreuung und Andrea Keil als Sozialarbeiterin an der Grundschule sind erfahrene Kräfte in der Schule tätig. Jetzt konnte Maren Tscherner für den Familienstützpunkt und die Elternarbeit sowie Denise Montedoro für das Jugendzentrum und die Vernetzung der einzelnen Angebote gewonnen werden. Bürgermeister Thomas Eberth begrüßte beide an ihrem neuen Arbeitsplatz im Rathaus Kürnach gemeinsam mit Geschäftsleiter Paul-Jürgen Blum. „Jetzt heißt es, konzeptionell vorzudenken und sich bekannt zu machen, sowie Vernetzungen mit den anderen Institutionen herzustellen, um dann nach Fertigstellung des Schulhausanbaus das Zentrum für Familien auch räumlich neu aufzustellen“, so Bürgermeister Thomas Eberth.

Maren Tscherner verfügt über eine pädagogische Ausbildung und ist über verschiedenste Projekte ihrer Atelierwerkstatt „fingerfertig“ bereits in der Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit tätig. „Sie ist damit eine ideale Besetzung zum Ausbau und Fortführung des Familienstützpunktes“, so auch der Gemeinderat. Mit Frau Denise Montedoro wurde eine gut ausgebildete Kraft gefunden, die in Abstimmung mit dem Jugendamt und mit der Vernetzung der gemeindlichen Jugendzentren eine hohe Expertise aufweist. Beide haben ihren Dienst Anfang April gestartet und werden zu Beginn, aufgrund der Corona-Pandemie und dem Versammlungsverbot, natürlich erst einmal konzeptionell arbeiten müssen. „Ein Arbeitsbeginn in schwierigen Zeiten, der aber auch Zeit lässt, um die genauen Arbeiten zu definieren, abzugrenzen und nach Lockerung der Ausgangsbeschränkung für die Familien in Kürnach durchzustarten“, freut sich Bürgermeister Thomas Eberth und Geschäftsleiter Paul-Jürgen Blum.

Die Gemeinde Kürnach erweitert die Grundschule gemeinsam mit der Gemeinde Prosselsheim um einen großen Bereich für die Betreuung mit eigener Küche und Beschulungs-, Bewegungs- und Begegnungsräumen. Daneben wird ein großer Kindergarten mit entsprechenden Außenspielflächen errichtet. Auch die Zuwegung zu dem Gelände wurde angepasst und die Sportanlage demnächst überarbeitet und saniert. In der Schule soll dann auch voraussichtlich das Zentrum für Familien als Anlauf- und Beratungsstelle räumlich etabliert werden.

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Bürgermeister Thomas Eberth begrüßt mit Geschäftsleiter Paul-Jürgen Blum die neuen Kolleginnen für das Zentrum für Familien, Denise Montedoro und Maren Tscherner.