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Leihomas und Leihopas gesucht!

Manchmal fehlen in der Familie die Großeltern. Wer betreut Kinder dann stundenweise, holt sie von Kindergarten oder Schule ab und unternimmt etwas mit ihnen, wenn die Eltern arbeiten müssen oder abends einmal ausgehen wollen?


leihomaFür diesen Zweck wird der Oma-Opa-Dienst geschaffen. Ältere, körperlich und geistig agile Menschen werden an Familien vermittelt - sogenannte Leihomas oder Leihopas. Dabei soll möglichst ein regelmäßiger Kontakt hergestellt werden. Ältere Menschen bringen ihre Erfahrung, Liebe und Geduld als wertvollen Beitrag in das Familienleben ein und lernen ihrerseits die Probleme der jüngeren Generation kennen. Wer einander besser kennt, versteht einander besser!

Beispiel:
Seit Frau X nicht mehr arbeitet, ist ihr Leben manchmal ruhig geworden. Doch die ehemalige Arbeiterin will auch mit 67 aktiv bleiben. Am liebsten ist sie mit Kindern zusammen. Die halten sie fit - sagt sie. Frau X hat keine eigenen Enkelkinder, aber ist eine Oma zum Ausleihen.

Keine Großeltern in der Nähe
Viele Familien haben keine Großeltern in der Nähe - so auch Familie Y. aus Kürnach - und wünschen sich für ihre Kinder aber den Kontakt zu einer Oma oder einem Opa. Die Mutter S. wollte nicht irgendjeman-den, der ihre Kinder hütet. Dann hörte sie über die Gemeinde von den Leihomas. Heute sind sie ein ein-gespieltes Team: die Kinder und ihre Leihoma. Einmal die Woche sind sie zusammen - manchmal auch kurzfristig, wenn Not ist - eben wie eine richtige Oma. Ältere Menschen finden durch die Großeltern-Kind-Vermittlung "Wunschenkel", denen sie Liebe und Zeit schenken können. Für manchen, der sich vielleicht Enkel wünscht oder dessen Enkel zu weit entfernt wohnen, ist die Leihgroßeltern-Aufgabe eine sinnvolle Alternative. Sie gibt das Gefühl, gebraucht zu werden und Lebenserfahrungen einbringen zu dürfen.

Geduld, Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit
Freude am Umgang mit Kindern ist dabei natürlich eine Grundvoraussetzung - neben Geduld, Verantwor-tungsbewusstsein und Zuverlässigkeit. Einigermaßen fit sollte man auch sein, denn die Kleinen können einen älteren Menschen ganz schön beanspruchen. Darum gilt es auch genau abzuwägen, wie die eigenen Wünsche und Vorstellungen aussehen. Möchte man eher ein bewegungsorientiertes Kleinkind oder doch ein Schulkind, das man vielleicht bei den Hausaufgaben unterstützen kann?
Auch die räumliche Nähe ist wichtig. Nur wenn Familie und Großeltern nicht zu weit auseinander wohnen, ist der äußere Rahmen problemlos zu organisieren. Denn häufig beginnt der Oma- oder Opatag mit dem Abholen des Kindes aus dem Kindergarten oder der Schule. Je nach Bedürfnissen und Wünschen kann dann abgesprochen werden, ob die Kinder zu Hause betreut werden oder mit zu den Leihgroßeltern ge-hen.

Keine billigen Babysitter
Leihoma ist ein Ehrenamt. Doch Vorsicht: Leihomas sind keine billigen Babysitter. Familie Y. hatte Rie-senglück mit Leihoma X. Längst ist sie in der Familie integriert. Penibel hält sie sich trotzdem an die ab-gesprochenen Familienregeln, ohne mit den leiblichen Omas von den Kindern in Konkurrenz treten zu wollen. Alles wird offen besprochen. Auch ohne eigene Enkel, X ist inzwischen eine leidenschaftliche Oma geworden. Auch im Alter gibt es ihr das Gefühl, gebraucht zu werden und ihre Lebenserfahrungen ein-bringen zu dürfen: Das ist spannend für alle.

Leihgroßeltern gesucht
Leider gibt es noch zu wenig potentielle Leihgroßeltern.
Deshalb möchte die Gemeinde Kürnach Familien zusammenbringen.

Mögliche Tätigkeiten von Leihopas und Leihomas:
- Vorlesestunden in Kindergarten und Mittagsbetreuung
- Bring- und Abholdienste von Kindergarten und Schule
- Spielplatzstunden und Wanderungen
- Gemeinsame Unternehmungen und Freizeitgestaltung
- Hausaufgabenstunden und vieles, vieles mehr.

Sie haben Zeit und Freude am Umgang mit Kindern Lust als Leihoma und Leihopa gelegentlich Dienst zu tun, dann melden sie Sich bei der Gemeindeverwaltung oder bei Bürgermeister Thomas Eberth. Tel.: 0 93 67 / 90 69-0

Suche Sie eine Leihoma oder Leihopa dann melden sie Sich bei der Gemeindeverwaltung oder bei Bürgermeister Thomas Eberth.

Tel.: 0 93 67 / 90 69-0