Anmeldung
Benutzername
Passwort
 
Neu anmeldenPasswort vergessen?

Am Wachtelberg wird wieder gebaut

Es ist eine Erfolgsgeschichte, das interkommunale Gewerbegebiet der Gemeinden Kürnach und Estenfeld. Innerhalb weniger Jahre konnten dort neben vielen namhaften Firmen auch Handwerks-, Versorgungs- und Dienstleistungsunternehmen angesiedelt werden.


erschliessung-baugebiet_wachtelberg_iv_670
Gemeinsam mit Herrn Bürgermeister Thomas Eberth, Herrn Markus Schraub von der Auktor Ingenieur GmbH, Herrn Ferdinand Kohlhepp von der Fa. Hanika und Herrn Stefan Geißler vom Bauamt der Gemeinde Kürnach können sich die Interessenten über eine schnelle Erschließung freuen. Baggerfahrer und Vorarbeiter Ernst Bätz geht zügig ans Werk.

Angrenzend an das bestehende Industrie- und Gewerbegebiet Wachtelberg hat die Gemeinde Kürnach eine Restfläche von 12.000 qm ausgewiesen. Vor kurzem hat der Gemeinderat den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan gefasst und damit das Planverfahren abgewickelt. Wichtigste Punkte dabei waren die Abarbeitung der Themen Feldhamster, des ökologischen Ausgleichs und der Bodendenkmäler.

Bürgermeister Eberth lobte die am Verfahren beteiligten Gremien und Behörden für die zielorientierte, durchdachte und vorbildliche Zusammenarbeit: "Hand in Hand mit dem Gemeinderat, den Planern und den Behörden konnte innerhalb eines Jahres das Verfahren abgearbeitet werden." Somit schafft es die Gemeinde Kürnach, die vorhandenen Restflächen auf eigener Gemarkung in diesem Bereich sinnvoll zu nutzen, das Gebiet durch neue Ansiedlungen noch attraktiver zu gestalten und die vorhandene Infrastruktur bestmöglich zu nutzen.

Derzeit arbeiten bereits die Bagger, LKW`s, Raupen und andere Großgeräte, um die Fläche zu erschließen, für die bereits Interessenten gefunden werden konnten. "Ziel ist es, die Arbeiten zum großen Teil noch in diesem Jahr abzuschließen", so Bauleiter Markus Schraub vom Ingenieurbüro Auktor. Es werden rund 170 m Schmutzwasserkanal, 140 m Regenwasserkanal und 230 m Wasserleitung sowie ein Regenrückhaltebecken mit ca. 220 m³ Volumen gebaut. Die Firma Hanika aus Ochsenfurt hat den Auftrag, diese Leitungen herzustellen, die Infrastruktur für das Trennsystem zu bauen und das Gelände zu modellieren.

Nach Fertigstellung der Erschließung soll in dem Gebiet eine moderne Öko-Tankstelle sowie weitere Dienstleistungen rund ums Auto entwickelt werden. "Dieses Gebiet rundet unser Gewerbegebiet sinnvoll ab und soll neben den Arbeitsplätzen ein weiteres Ergänzungsangebot für die Region anbieten", so Bürgermeister Eberth.

Aufgrund des Bürgerentscheides in Kürnach kann sich die Gemeinde Kürnach nach dem Gebiet Wachtelberg vorerst im Gewerbebereich nicht weiter entwickeln. "Jetzt sind halt die Nachbargemeinden dran", betont der Bürgermeister.