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Ehrung für traditionsreiches Ehrenamt

Die Feldgeschworenen, auch "Siebener" genannt, führen seit Jahrhunderten ein traditionsreiches Ehrenamt aus. Die erste urkundliche Erwähnung Kürnachs im Jahr 779 geht auf einen Gemarkungsumgangs der Feldgeschworenen aus Würzburg zurück. Seit dieser Zeit kümmern sich die Siebener um die Grenzen der Grundstücke und der Gemarkung. Bis heute hat dieses Amt trotz moderner Kommunikationsmittel und Technik nichts an seiner Bedeutung verloren.


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Bürgermeister Thomas Eberth gratuliert den Kürnacher Siebenern Adolf Konrad, Josef Strauß und Siebener-Obmann Reinhard Heinrich zu ihrer Ehrung und bedankt sich für das jahrzehntelange Engagement.

"Grenzen kennen und Grenzen achten ist nach wie vor immens wichtig und damit zeitlos", betonte Bürgermeister Thomas Eberth bei einer Ehrung langjähriger Feldgeschworener bei einem Ehrenabend des Landkreises Würzburg. Auch aus Kürnach wurden verdiente Feldgeschworene für ihre 25-jährige Tätigkeit geehrt. Adolf Konrad, Josef Strauß und auch der örtliche Siebener-Obmann Reinhard Heinrich bekamen aus den Händen des Landrates Eberhard Nuß die von Dr. Markus Söder für den Einsatz und die Verdienste verliehene Urkunde.

Dieses traditionsreiche Ehrenamt zeichnet sich durch Verschwiegenheit, Ehrlichkeit und Verlässlichkeit aus. Die Grenzen in der Flur und im Wald werden bei Grundstücksverkehren aber auch alljährlich beim Gemarkungsgang kontrolliert und überwacht. Außerdem halten die Kürnacher Siebener gemeinsam mit der Gemeinde Kürnach am traditionellen Grenzgang für die Bürgerinnen und Bürger fest. Dabei werden die Flur, historische Flurnamen und aktuelle Projekte erläutert, erklärt und vor Ort diskutiert.

Auch Bürgermeister Thomas Eberth sprach den drei Jubilaren ein herzliches Dankeschön aus. "Bei der Entwicklung Kürnachs hatten die Feldgeschworenen richtig viel zu tun. Sie haben diese Entwicklung miterlebt und geprägt", so Eberth. Getreu ihrem Wahlspruch "Tue Recht, fürchte Gott, scheue niemand" werden die Siebener weiterhin in Kürnach aktiv sein.