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Großes Interesse an innovativer Wärmeversorgung

Ein Abend voller Energie für Häuslebauer


Wie heize ich zukünftig mein Haus? Welcher Energieträger bringt die Wärme und woher kommt der Strom? Welche cleveren Modelle gibt es? Dies waren die Fragestellungen eines Informationsabends der Gemeinde Kürnach. „Wir bieten gemeinsam mit Partnern verschiedene Lösungen auf spannende Zukunftsfragen“, betonte Bürgermeister Thomas Eberth schon bei der Eröffnung, der sehr gut besuchten Veranstaltung. Interessierte zukünftige Häuslebauer aber auch Eigentümer von Bestandsimmobilien folgten der Einladung der Gemeinde Kürnach und nutzten den Infoabend im Alten Rathaus zum Thema Energieversorgung der Zukunft, um sich über die Möglichkeiten der Wärme- und Stromerzeugung mittels Erdgas-Brennstoffzelle zu informieren.

Die Planung der Energieversorgung gehört wohl zu den wichtigsten Fragen rund um den Bau eines neuen Eigenheims. Am Infoabend erhielten die zukünftigen Bauherren des Kürnacher Neubaugebietes Schleifweg III aber auch die Immobilieneigentümer des Altortes wertvolle Informationen und Tipps aus erster Hand. Gemeinsam mit der Gasversorgung Unterfranken (gasuf), zu deren Versorgungsgebiet auch die Gemeinde Kürnach zählt, stand neben Wärmepumpen, Photovoltaik und Solarthermie vor allem das Thema der innovativen Erdgas-Brennstoffzelle im Mittelpunkt. Nach der Begrüßung und kurzen Einleitung durch Kürnachs 1. Bürgermeister Thomas Eberth und Geschäftsführer Thomas Merker von der gasuf erläuterte Frank Pawlak-Sturm, Fachreferent des Heizungsherstellers Viessmann, die Funktionsweise, die Einbaumöglichkeiten und die Vorteile von Brennstoffzellen für Wohngebäude.

Vor allem die Möglichkeit mit der Brennstoffzelle beim Heizen gleichzeitig Strom zu erzeugen und die Energiekosten dadurch um bis zu 40 Prozent zu senken, stieß bei den künftigen Bauherren auf großes Interesse. Ebenso wie die attraktiven Förderangebote für Erdgas-Brennstoffzellen von BAFA und KfW. Bis zu 11.000 Euro staatliche Förderung können sich Bauherren, die sich für die innovative Technik entscheiden, sichern und diese durch regionale Fördermöglichkeiten, wie zum Beispiel von der gasuf, noch zusätzlich aufstocken. „Sein eigenes Haus zu bauen ist schon eine Herausforderung“, so Bürgermeister Thomas Eberth. „Neben der Planung des Gebäudes ist natürlich das Energiesparen, die Selbstproduktion der Energie und die effiziente Energienutzung die Zukunftsfrage beim späteren Betrieb des Eigenheims“, so Eberth weiter. Die Gemeinde Kürnach will mit ihrem Partner daher auch im Sinne des Klimawandels und der ökologischen Debatte, Alternativen aufzeigen und Lösungsansätze bieten. Thomas Merker (gasuf) erklärte, dass sich diesbezüglich jeder Bauherr beraten lassen kann und dann die verschiedenen Möglichkeiten letztendlich selbst abwägen muss. „Stromkosten und Wärmerzeugung für Warmwasser und Heizung sind Themen, die zukünftig kostentechnisch eine größere Rolle spielen und daher schon heute genau überlegt werden müssen“, betonten die Experten. Das Portfolio reicht von klassischer Gastherme über Pelletofen bis hin zu Wärmepumpen, Photovoltaikanlage und Solarthermie oder die Erdgas-Brennstoffzelle sowie vor allem den Mix der Technologien. „Mit dem Informationsabend hat die Gemeinde Kürnach wieder gezeigt, wie sie die Bürgerinnen und Bürger beraten, unterstützen und damit auch dem Klima helfen möchte“, so die Teilnehmer.