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Rote Rosen vom Orchester für den Dirigenten

19.03.02

Rote Rosen überreichten die Damen des Jugendblas- und Symphonischen Orchesters ihrem Dirigenten Wolfgang Heinrich beim alljährlichen Frühlingskonzert anlässlich des zehnten Konzertes, bei dem er den Taktstock führt.


Rote Rosen vom Orchester für den Dirigenten

Rote Rosen überreichten die Damen des Jugendblas- und Symphonischen Orchesters ihrem Dirigenten Wolfgang Heinrich beim alljährlichen Frühlingskonzert anlässlich des zehnten Konzertes, bei dem er den Taktstock führt.

Zum ersten Mal bestritt das Jugendblasorchester in der sehr gut besuchten und frühlingshaft geschmückten Höllberghalle die Konzerthälfte vor der Pause alleine. Diese Tatsache spiegelt die gleich gelagerte Gewichtung mit dem Symphonischen Orchester, das die zweite Konzerthälfte spielte, innerhalb des Vereins wider.

Christian König, der den erkrankten Vorsitzenden Arthur Schrauth vertrat, bedankte sich bei den Musikern für den Probeneifer und wies das Publikum auf ein Konzert in Bamberg hin. Dort spielen die Kürnacher Musiker als einziges deutsches Vereinsorchester eines von fünf Konzerten im Rahmen der Musikmatinee.

Barbara Lehmann führte galant durch das Programm und erklärte dem Publikum die Eigenheiten und interessante Details der einzelnen Musikstücke. Bei einzelnen Programmpunkten wurde der musikalische Eindruck von visuellen Bildern an einer Großleinwand unterstützt, die von den Zuhörern positiv aufgenommen wurden. 

2Beim Jugendblasorchester war die Handschrift von Wolfgang Heinrich, der die Musiker nun seit einem Jahr führt, unverkennbar. Abwechslungsreiche Balladen wie zum Beispiel die "Yorksher Ballad" von James Barnes, bei der die Verbindung der verschiedenen Orchesterteile besonders betont wurde, wechselten sich mit schwunghaften und lustigen Rhythmen wie dem -Disney March- von Ted Ricketts ab, bei dem verschiedene Disney-Filmmusikmotive aufgegriffen wurden.

Die Fülle und Ausdrucksstärke des Symphonischen Blasorchesters brachte die Zuhörer zunächst zum Staunen bevor es die verschieden gelagerten Melodien mit lang anhaltendem Applaus bedachte. Bei der -Sinfonietta Op. 39- bekam das Publikum einen Eindruck einer eher ungewöhnlichen Musikrichtung, der auch der musikalischen Bewusstseinserweiterung des Orchesters dient.

Ihr Debüt im Symphonischen Orchester gaben an diesem Abend Elena Melber, Sabine Kamm, Isabell Heinrich und Lisa Wagenbrenner.

Mit einem bunten Strauß von Gershwin-Melodien, arrangiert von Warren Barker, sollte das Konzert eigentlich ausklingen. Das begeisterte Publikum forderte allerdings zwei Zugaben ein, die von beiden Orchestern zusammen gerne gespielt wurden.

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