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Wohnen wo man früher einkaufte

Nachverdichtung im Kürnacher Altort


Mitten im Herzen Kürnachs in der Semmelstraße stand früher eine große landwirtschaftliche Hofstelle, aus dieser wurde dann im Laufe der Jahre der Edeka-Markt. Dieser musste aufgrund baurechtlicher, brandschutztechnischer, arbeitsrechtlicher und vieler anderer Kriterien an den Ortsrand verlegt werden. Somit stand im Altort eine Gewerbeimmobilie leer und eine weitere Verwendung für Handel oder Gewerbe zeigte sich schwierig.

Der Gemeinderat hat daher lange überlegt, wie das Grundstück einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden könnte. Das Thema Wohnraum mit der Abwägung sozialer Wohnungsbau oder barrierefreie Wohnungen im Altort wurde intensiv diskutiert. Nach einem Auswahlprozess wurde entschieden, dass Grundstück an die örtliche Projektentwicklungsfirma Barth Wohnbau GmbH zu vergeben. Diese hatte ein Konzept mit vier Mehrfamilienhäusern mit je sechs Wohneinheiten vorgestellt und sich damit durchgesetzt. Seitdem arbeiten dort wo früher Einkaufswägen klapperten Baumaschinen. Ein Haus nach dem anderen wuchs aus dem Boden und das Richtfest konnte im kleinen Kreis gefeiert werden. Bürgermeister Thomas Eberth freute sich über die gelungene Nachverdichtung und Wohnraumschaffung mitten im Altort und somit im Herzen Kürnachs. „Auf diesem Grundstück werden zukünftig 24 Familien ihren neuen Lebensmittelpunkt finden, außerdem besteht die Möglichkeit Praxisräume für eine Allgemeinarztpraxis zu gestalten. Hier muss nur noch ein interessierter Arzt oder eine Ärztin gefunden werden“, so der Bürgermeister. Bauherr Manuel Barth betonte, dass jedes Haus barrierefrei erschlossen ist und mit ausreichend Tiefgaragenstellplätzen und Außenstellplätzen versehen wird. Die Gebäude erfüllen den Energiestandard der gültigen Energieeinsparnutzverordnung und sind sehr großzügig und hell geplant. Von allen Wohnungen genießt man einen herrlichen Blick auf die grüne Oase an der Kürnach. Die 75 – 80 m² großen Wohnungen sind mit einem Glasfaseranschluss versehen und bieten einen hohen Komfort für die späteren Bewohner.

„Gemeinsam mit den Baufirmen versuchen wir bis spätestens Mitte des Jahres 2020 die Einweihung und die Übergabe der Mehrfamilienhäuser feiern zu können“, so Markus Barth. Bürgermeister Thomas Eberth lobte das Engagement der Firma Barth und erläuterte: „Viele fordern die Nachverdichtung in den Altorten, wissen aber nicht wie schwierig und kostenintensiv sich solche Bauvorhaben darstellen. Daher braucht es mutige Unternehmer, die durch solche Projekte Wohnraum schaffen.“ Neben kleineren Entwicklungen von Baugebieten setzt die Gemeinde Kürnach seit Jahren intensiv auf die Wohnraumschaffung im Altort. Dabei werden private Bauherrn baurechtlich, steuerlich und energetisch beraten sowie finanziell unterstützt. Daneben hat die Gemeinde selber in historischen leerstehenden alten Gebäuden Pilotprojekte mit Sanierungen zur Wohnraumschaffung und zum Erhalt der Bausubstanz saniert. „Neben der Attraktivitätssteigerung des Altorts setzt Kürnach auf neue Funktionalitäten im Dorfkern, aber eben auch auf attraktiven Wohnraum. Dieses Projekt stärkt die gemeindlichen Zielen unweit des Altorts und der Kürnacher Gastronomiemeile“, so Eberth. Interessenten für die Wohnungen können sich an die Firma Barth Wohnbau Kürnach GmbH, E-Mail: info@barth-wohnbau-kuernach.de wenden.

Markus und Manuel Barth erläutern Bürgermeister Thomas Eberth den derzeitigen Arbeitsstand der Baumaßnahme. Mitten im Altort an der Kürnach gelegen entstehen 24 attraktive Wohnungen und wenn der Wunsch der Gemeinde in Erfüllung geht eine attraktive Allgemeinarztpraxis.