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Jahr der vielen Jubiläen in Kürnach eingeläutet

Neujahrsanspiel und Anböllern beim Bürgermeister


Es ist eine lange Tradition in Kürnach, dass das örtliche Jugendblasorchester mit musikalischen Grüßen das neue Jahr beginnt. Auch der Sportschützenverein beteiligte sich mit Salutschüssen an der Begrüßung des Jahres 2019 und böllerte ein hoffentlich erfolgreiches, neues Jahr an.

„Das Jahr 2019 wird das Jahr der Baustellen und der Jubiläen“, erläutert Bürgermeister Thomas Eberth. Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Kürnach jährt sich zum 1240sten Mal und ist nur eines der vielen historischen Zahlen im Jahreskreis 2019. Hinzu kommt, dass die örtliche Wehr im Jahr 1869 gegründet wurde und somit auf erfolgreiche 150 Jahre des Bestehens zurückblicken kann. Der Schulhausneubau wurde 1969 abgeschlossen und somit wurde das neue Gebäude vor 50 Jahre erstmal an der Heiligen Wiese beschult. Der örtliche Kameraden- und Soldatenverein Kürnach e.V. wird 30 Jahre alt und die Höllberghalle kann auch auf 30 Jahre sportliche, kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen zurückblicken. Auch auf 20 Jahre Schautanzgruppe und 20 Jahre innerörtliche Dorfgestaltung mit der Städtebauförderung in Kürnach kann man stolz sein.

Weiter ging Eberth bei seiner kurzen Ansprache auf die wichtigsten Projekte des Jahres 2019 ein. Dieses bringt für die Gemeinde und die Bevölkerung einige große Baustellen, bei denen mit einigen Einschränkungen zu rechnen ist. Er zählt hier beispielsweise die Maßnahmen „Grüne Schulweg“ mit der Neupflanzung von Bäumen sowie dem Gehweg- und Straßenbau, den Schulhausan- und Umbau sowie den Kindergartenneubau mit Gestaltung der Außenanlagen auf. Der Wasserspielplatz an der Kürnach soll im Jahr 2019 ebenfalls umgesetzt werden. Daneben wird die Erschließung des Baugebietes Schleifweg III starten und die innerörtlichen Maßnahme Pleichfelder Straße 18 wird fertiggestellt. Mit der Sanierung der Bergstraße 4 und evtl. des Anwesens Rottendofer Weg 1 soll begonnen werden. „Insgesamt wird also in Kürnach wieder gebaut, aber auch gefeiert und einiges geboten“, betont Bürgermeister Thomas Eberth.

Bürgermeister Thomas Eberth freut sich mit seiner Familie, dass die Kürnacher Tradition der Begegnung mit Musik am Neujahrstag fortlebt. Er bedankt sich bei den Musikerinnen und Musikern sowie den Sportschützen, stellvertretend für alle Vereine, für das gute Miteinander im Jahr 2018. Diese langjährige Tradition, das neue Jahr zu begrüßen und gute Wünsche auszutauschen, fand nun schon zum elften Mal bei Bürgermeister Thomas Eberth im Hof statt. Hierzu wurden zuvor in dessen Küche schon fest Kartoffel und Zwiebel geschält, Paprika und Fleisch geschnitten sowie verschiedenen Zutaten vorbereitet. Auf offenem Feuer bereitete Joachim Ockfen daraus leckere, selbstgemachte ungarische Gulaschsuppe zu. Schließlich sollte nach dem Neujahrsanblasen keiner hungrig nach Hause gehen.

Natürlich wünschte Bürgermeister Eberth gemeinsam mit seiner Familie nach dem musikalischen Gruß sowohl den Musikerinnen und Musikern als auch der gesamten Bevölkerung alles erdenklich Gute für 2019. Im Anschluss an die Ständchen gab es warme und kalte Getränke und die selbstgemachte ungarische Gulaschsuppe mit Gebäck. Außerdem durfte der traditionellen Kürnacher Neujahrsspruch, verbunden mit der Einladung zum Neujahrsempfang am 6. Januar 2019 um 10:30 Uhr im Alten Rathaus, nicht fehlen.

 

Der Spruch lautet:

„A Glück selig`s Neujahr

Gab mer a Hampferla Säuhaar

Lass mi nit so lang doa steha

Muss no a –Häusla weitergeha!“

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Das Jugendblasorchester spielte das traditionelle Neujahrsständchen beim Bürgermeister Thomas Eberth. Dieser freute sich mit seiner Familie über den musikalischen Gruß und das Anböllern des neuen Jahres 2019.

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