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Freudentag für Kürnach

Vorgezogener Ausbau des Lärmschutzes auf der Kürnachbrücke


Nach einer offiziellen Presseerklärung der Autobahn Direktion Nord vom 07.08.2017 kommt jetzt der Lärmschutz für die Talbrücke Kürnach. Am 04.08.2017 wurde im Rahmen eines Vor-Ort-Treffens der parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Dorothee Bär, MdB, des Staatssekretärs im Staatsministerium des Inneren, für Bau und Verkehr Gerhard Eck, MdL, und des Präsidenten der Autobahn Direktion Nord Reinhard Pirner mit dem Bürgermeister der Gemeinde Kürnach Thomas Eberth nach nochmaliger Bewertung der Sachlage vor Ort entschieden, den Bau des Lärmschutzes auf der Kürnachbrücke vorzuziehen.

 

1. Bürgermeister Eberth konnte mit seinen stellv. Bürgermeistern Sieglinde Bayerl und Edgar Kamm vor Ort in einem Gespräch nochmals die wichtigsten Argumente aufführen. „Der sofortige Mitbau von Wall und Wand ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll, dient den Menschen der Region und lässt nach der vierjährigen Bauphase Ruhe in Kürnach einkehren,“ erläutert der Bürgermeister. Die Argumente wurden nun gehört, positiv bewertet und die Stellungnahme am Montagmorgen ist Grund zu einem Freudentag für Kürnach.

 

Da die Lärmschutzwand beim sechsstreifigen Ausbau der A 7 im Bereich der Ortschaft Kürnach auf Grund der Nähe zur Autobahn A 7 nach den aktuellen Gesetzen und Vorschriften zwingend geboten ist, erfolgte die Brückenplanung hinsichtlich der Statik ohnehin bereits mit einer Lärmschutzwand.

 

Die Parlamentarische Staatssekretärin Dorothee Bär dazu: „Die Sondersituation der Gemeinde Kürnach mit ihrer Nähe zur Talbrücke erfordert Handeln. Der zunehmende Mobilitätsanspruch unserer Gesellschaft bringt für Anwohnerinnen und Anwohner von Autobahnen Belastungen mit sich. Hier müssen wir einen Ausgleich finden. Die Kosten für das Brückengeländer auf der Seite der Ortschaft Kürnach können durch die vorgezogene Installation komplett eingespart werden. Auch wenn keine rechtliche Verpflichtung besteht, den Lärmschutz vorzuziehen, erspart die gefundene Lösung auf lange Sicht Kosten.“

 

Staatssekretär Gerhard Eck ergänzte: „Die Planung für den sechsstreifigen Ausbau der A7 haben wir bereits beauftragt. Angesichts der steigenden Verkehre brauchen wir eine Leistungssteigerung für diese Autobahn.“

 

Präsident Pirner hob hervor: „Die Statik der Brücke ist bereits auf die Belastung der Lärmschutzwand ausgelegt.“

 

Alle Brücken im Zuge der A 7 zwischen dem Autobahnkreuz Werneck und dem Autobahnkreuz Biebelried werden 6-streifig ausgebaut. Allein an der Brückenerneuerungsmaßnahme bei Kürnach wird nach derzeitigem Stand auf Grund der geringen Entfernung der Ortschaft zur A 7 aktiver Lärmschutz durch Wände beim sechsstreifigen Ausbau auf der Brücke ausgelöst. Es besteht somit kein Bezugsfall für andere Brücken im Zuge der A 7.