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Wilder Westen in Kürnach

Große Begeisterung beim Bau von Hütten


Schon von weitem hört man das Gehämmer sowie die Rufe und das Gelächter von Kindern. Das große Kürnacher Hüttendorf findet traditionsgemäß zu Beginn der Sommerferien am Bolzplatz in Kürnach statt. Dabei verwandeln über 200 Kinder den Platz in eine Westernstadt. Unter Leitung von Johannes Schraml entstehen dort Häuser, Hotels, ein Saloon, ein Sheriffoffice und eben alles, das zu einer echten Westernstadt gehört. Dabei wird gehämmert, gesägt, geschraubt, aufgemessen, zusammengenagelt, verbessert und letztlich mit viel Freude gewerkelt.

Neben dem Bau der Hütten steht ein buntes Rahmenprogramm rund um die Westernstadt auf dem Programm. Dabei werden zum Beispiel Zöpfe geflochten, T-Shirts bemalt, Spiele gespielt oder zum Beispiel Wasserrutschenweitrennen organisiert. Auch die stellvertretende Leitung des Hüttendorfs Anna Wunderlich zeigt sich erfreut über das begeisterte Mitwirken der Kinder.

Neben der offenen Gruppe des Hüttendorfes gibt es auch eine betreute Gruppe, die vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK) organisiert und durchgeführt wird. Dort werden die Kinder zu festen Bringzeiten gebracht und um 17:00 Uhr abends wieder abgeholt. Beinhaltet sind neben der Betreuung ein zweites gemeinsames Frühstück und ein entsprechendes leckeres und gesundes Mittagessen. Dies veranstaltet die Gemeinde Kürnach gemeinsam mit dem BRK. Zuständig für die 60 Kinder, die in der betreuten Gruppe angemeldet sind, ist Frau Christina Bender. Diese Kinder beteiligen sich dann ebenso am Programm des Hüttendorfes. Auch Bürgermeister Thomas Eberth und Antje Schrader-Dorner vom Familienstützpunkt überzeugten sich vor Ort von dem Getümmel auf dem Hüttendorf. „Es ist beeindruckend, mit welcher Begeisterung die Kinder an ihrer Westernstadt arbeiten, welche Kreativität und Schaffenskraft in den Kindern steckt und mit welcher Freude auf dem Hüttendorf mitgearbeitet und auch gespielt wird“, so der Bürgermeister.

Außerdem lobte er die zahlreichen Betreuerinnen und Betreuer für das Engagement und die gute Betreuung der Kinder. Einzig beim Saloon scherzte der Bürgermeister: „Ich hoffe, dass das Bier und der Whiskey durch Apfelschorle und Wasser ersetzt wird“, lacht Eberth. Das Hüttendorf findet bis zum 09.08.2019 statt und endet mit einem Übernachtungsfest in den selbstgebauten Hütten. Nach den zwei Wochen kehrt dann auch für die Anwohner wieder Ruhe ein und die meisten Kinder fahren mit ihren Familien in den Urlaub. „Danke an die engagierten Betreuerinnen und Betreuer aber auch an die Anwohner für ihr Verständnis, dass es einmal zwei Wochen lang an der Kinderbaustelle richtig laut wird“, dankt der Bürgermeister.

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Unter Leitung von Johannes Schraml und Anna Wunderlich sowie Christina Bender vom BRK verwandelt sich der Platz am Bolzplatz in eine Westernstadt. Bürgermeister Thomas Eberth und Antje Schrader-Dorner vom Familienstützpunkt überzeugten sich vor Ort von den Arbeiten und dem Programm des Hüttendorfes.