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Kunst und Kultur im JUZ-Kürnach

Kinder und Jugendliche zeigen ihre Werke


„Wenn ich Material finde, dann fange ich halt einfach an“, so die 24 jährige Anastasia Osbourne. Sie war eine der Aussteller beim Kulturherbst im JUZ Kürnach. Sie beschreibt so auch ihren Umgang mit dem Werkstoff Holz, den sie durch die Bearbeitung mit verschiedenen Werkzeugen zu prächtigen Kunstgegenständen macht. So hat sie z.B. ein Zebra aus zusammengeklebten Hölzern und einen Adler mit dünnen Holzlamellen als Flügel gestaltet. Die Gäste und Besucher waren beeindruckt von den unterschiedlichen Kunstwerken der Kürnacher Jugendlichen im JUZ.

 

Zum ersten Jugend-Kulturherbst stellten Künstler, die mit dem Jugendzentrum Kürnach (JUZ) in Verbindung stehen, Skulpturen und Gemälde aus. Es wurde eine bunte Vielfalt an Farben, Formen und Materialien geboten. Künstlerinnen wie Frau Hillion aus Frankreich oder Larissa Fritz und Melina Maurer von den jungen Künstlern des Museums im Kulturspeicher Würzburg, sowie ein Mädchen aus der Evangelischen Jugendhilfe stellten aus. Auch Oliver Bartula, der Betreuer des Jugendzentrums steuerte selbst angefertigte Bilder bei.

 

Viele neugierige Besucher fanden an einem strahlenden Herbsttag den Weg in das Kürnacher JUZ unterhalb der Höllberghalle. Die jugendlichen Besucher des JUZ, die bei der Einrichtung der Ausstellung geholfen hatten, waren ebenfalls vor Ort. Alle staunten über die Ausführungen Bartulas zu der Herkunft und den Herstellungsverfahren der Exponate. Auch Bürgermeister Thomas Eberth sowie einige Gemeinderätinnen und Gemeinderäte und Antje Schrader-Dorner vom Familienstützpunkt waren beeindruckt von den Werken.

 

Verwöhnt mit Kaffee, selbstgemachtem Kuchen und Corn Dogs, hergestellt von einem Besucher des JUZ, kam es in einer gemütlichen Atmosphäre zu Begegnungen von Jung und Alt, welche durch klassische Musik und Jazz untermalt wurde.

 

Die Leiter des Jugendzentrums Thea Gutberlet und Oliver Bartula zeigten sich über die interessierten Besucher und Besucherinnen sehr erfreut: ,,Wir sind für die Möglichkeit der Teilnahme am ersten Jugendkulturherbst des Landkreises Würzburg sehr dankbar und wünschen uns für die Zukunft, mehr Jugendliche mit Kunst begeistern zu können. Wir hoffen natürlich auch, dass solche Veranstaltungen die Jugendlichen dazu anregen, eigenständige Kunstwerke zu anzufertigen.“

 

Bürgermeister Thomas Eberth ergänzt: „Es ist schön zu sehen, wie Kunst in einem ganz anderen Umfeld zur Geltung kommt und Jugendliche sich so damit auseinandersetzen. Außerdem gibt es sicherlich einige verborgene Talente. Man nimmt einfach etwas Material und fängt halt an – so wie Anastasia. Wir freuen uns schon jetzt auf die Kunstwerke im nächsten Jahr.“

 

Gemeinsam wurde viel über Kunst diskutiert aber auch einfach in lockerer Runde gechillt. Alle waren sich einig, dass diese Veranstaltung wiederholt werden muss.

 

 

 

 

Jugendkulturherbst
Es freuen sich über die gelungenen Werke bei der Führung durch die Ausstellung: Kinder und Jugendliche, Bürgermeister, Gemeinderätinnen und Gemeinderäte sowie Betreuer und Aussteller. Bürgermeister Thomas Eberth durfte eine Schlange von Anastasia Osbourne vorzeigen.