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Rekordbeteiligung bei der Flur- und Waldreinigung

KSV sammelt Müll und Unrat in Kürnach


Seit über 30 Jahren organisiert der Kameraden- und Soldatenverein Kürnach e.V. eine Wald- und Flurreinigung in Kürnach. Dabei suchen Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Flur und im Wald nach Abfall, Müll, Unrat und illegal abgelagerten Sondermüll. Dabei ist es wieder erstaunlich, wieviel Hinterlassenschaften in der Natur gefunden wurde.

 

Zu Beginn der Aktion begrüßte Vorsitzender Peter Ockfen eine Rekordteilnehmerzahl mit vielen Kindern und Jugendlichen. Mit Traktoren, Geräteträgern und Autoanhängern machten sich verschiedene Trupps, ausgestattet mit Müllsäcken, Handschuhen und Sammelzwickern, in der Gemarkung Kürnach auf den Weg, um entlang der Straßen, Fußwege und Flur den Unrat zu beseitigen. Auch Bürgermeister Thomas Eberth war erstaunt, wieviel Flaschen, Dosen und Müll in der Flur zu finden sind. „Vom Hundekottütchen bis hin zu Jogurtbechern, von der Plastikflasche bis hin zu Babywindel, es ist unglaublich, was Menschen einfach in die Flur werfen“, zeigte sich der Bürgermeister entsetzt, der mit einer Gruppe die Spazierwege rund um Kürnach säuberte. Die größten Problemzonen, wie das Industriegebiet am Wachtelberg oder die Kreisstraße WÜ26, wurden von den Erwachsenen gereinigt. Gerade dort zeigte sich, wie oft Menschen Müll einfach aus dem Auto werfen. Der eingesammelte Unrat wurde zum Kürnacher Bauhof transportiert. Dort wurde der Abfall ordnungsgemäß getrennt und zwischengelagert, bis er dann von den Gemeindearbeitern zum örtlichen Wertstoffhof gebracht wurde.

 

Nach der Aufräumaktion wurden alle fleißigen Müllsammler mit Getränken und einer kräftigen Gulaschsuppe, die Joachim Ockfen vom KSV zubereitet hatte, am Bauhof versorgt. KSV-Chef Peter Ockfen lobte die wiederkehrende Aktion: „Toll, wie immer mehr Helfer jährlich unsere Flur reinigen.“ Bürgermeister Thomas Eberth mahnte an, beim Beobachten von Verschmutzungen Zivilcourage zu zeigen. „Leere Flaschen, leere Zigarettenschachteln oder die benutze Brotzeittüte einfach in die Flur werfen, das muss und darf nicht sein!“, war er sich mit den vielen Müllsammlern einig. Peter Ockfen bedankte sich bei allen Organisatoren, Helfern, Traktorfahrern und bei der Gemeinde, die diese Aktion jährlich mit einem Brotzeitzuschuss finanziell unterstützt. Auch im nächsten Jahr wird der KSV wieder seine „Putzarbeit“ durchführen, zu der jeder herzlich eingeladen ist.

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Gruppenfoto mit allen fleißigen Müllsammlern am Parkplatz des Feuerwehrhauses. Frohen Mutes starteten die zahlreichen Helferinnen und Helfer am Feuerwehrhaus um die Kürnacher Natur wieder von Unrat zu befreit.